InkJet
Druckkosten senken ohne Qualitätseinbussen?
Viele gebrauchte Patronen und Druckköpfe lassen sich reinigen und wiederbefüllen. Solches Recycling entlastet die Umwelt und bietet dem Verbraucher eine deutlich preiswertere Alternative.
Oft wird bei Produkten im Alternativmarkt die Frage gestellt, ob diese vielleicht „minderwertiger“ wären. Eine Möglichkeit, diese Bedenken auszuräumen, wird den Anbietern von Refill-Produkten künftig durch die Anwendung einer DIN-Norm gegeben, deren Entwurf im Juli 2002 der Fachöffentlichkeit zur Prüfung vorgelegt wurde: DIN 33871 „Aufbereitung von gebrauchten InkJet-Patronen“.
Der Norm-Entwurf spiegelt den Stand der Technik wider, der von seriösen Anbietern bereits implementiert wurde. Die umfangreichen Tests sowohl der Tinte wie auch der Funktion sollen für gleichbleibende Druckqualität und ein störungsfreies Drucken über die gesamte Gebrauchsdauer der Produkte sorgen.
Auszug aus der Norm DIN 33871-1
- Tintenrezepturen werden auf erbgutverändernde Stoffe untersucht
- Jede InkJet-Patrone wird auf Ergiebigkeit, Funktion und Druckqualität getestet
- Druckbild muss unmittelbar nach dem Einsetzen der InkJet-Patrone einwandfrei sein
- InkJet-Patronen müssen eine störungsfreie, mechanische Funktion während der Gebrauchsdauer sicherstellen
- Vergleichstest von 3 Pelikan Hardcopy InkJet- Patronen mit 3 Patronen des jeweiligen Druckerherstellers
- Auf der Verpackung muss die vorgesehene Ergiebigkeit ersichtlich sein
- Anforderungen an Verpackung und Lagerung







